Pressemitteilung 25.10.2018: 1x Gold, 2x Bronze – starker Auftritt der TVK-Ruderriege auf der DSM

Kurzmeldung als PDF? Einfach diesen Link anklicken!

Alle Bilder - Copyright © 2018: Detlev Seyb - Mein Ruderbild

1x Gold, 2x Bronze - starker Auftritt der TVK-Ruderriege auf der DSM!
Deutsche Sprintmeisterschaften über 350 m am 13.-14.10.2018 auf dem Aasee in Münster

Essen, 25. Oktober 2018 – Bei strahlendem Sonnenschein und reichlich Publikum fan-den am vergangenen Wochenende in Münster auf dem Aasee die Deutschen Sprintmeis-terschaften im Rudern statt. Die sommerlichen Temperaturen bei bis zu 27 Grad und der strahlende Sonnenschein freuten nicht nur die vielen Ruderer auf dem Wasser, sondern lockten auch viele Schaulustige auf die Seewiesen.

Die Ruderriege vom Turnverein 1877 e.V. Essen-Kupferdreh konzentrierte sich in diesem Jahr auf drei Bootsklassen. Das hat sich ausgezahlt: Alle gemeldeten Boote qualifizierten sich nach starken Vorläufen und Halbfinals für das A-Finale am Sonntag.

Als Erstes mussten die Herren im Doppelzweier ran. Dominik Drüke und Fabian Weiler erwischten einen sehr schnellen Start und mussten sich im Ziel nur zwei anderen Booten geschlagen geben, sodass sie sich über die Bronzemedaille freuen konnten. Der Abstand zum Sieger betrug in einem atemberaubenden Finish nur wenige Zehntelsekunden. „Wir hatten etwas Schwierigkeiten in den Wettkampf hineinzufinden. Dass wir uns jetzt mit der Bronzemedaille belohnen konnten, ist einfach der Wahnsinn!“, freut sich Dominik Drüke.

Im Mixed-Doppelvierer wurden die beiden Männer durch Julia Schnelting und Laura Kampmann komplettiert. Nach gewonnenem Vorlauf und Halbfinale waren die Medaillen-hoffnungen groß. Nach gut der Hälfte der 350 m langen Strecke war das TVK-Boot noch vorne, durch kleine technische Fehler kurz vor dem Ziel, mussten sich die Vier jedoch mit dem Bronzerang begnügen. Obwohl der Titel vom letzten Jahr in dieser Bootsklasse nicht verteidigt werden konnte, ein Riesenerfolg für das neu zusammengesetzte Team. „Es macht immer Spaß im Herbst mit den Jungs in ein Boot zu steigen. Die Beiden sind sehr charmant und witzig. Und das mit dem Rudern klappt auch schon ganz gut“, meint die diesjährige EM-Teilnehmerin Laura Kampmann und kann sich ein Lächeln nicht verknei-fen.

Auch im Nachwuchsbereich war die Ruderriege auf den Sprintmeisterschaften vertreten: Die jüngste TVK-Starterin Antonia Hinze fuhr für die Essener Startgemeinschaft (ERRV) im Juniorinnen Doppelzweier. Gemeinsam mit ihrer Partnerin von der Kettwiger RG Emma Achenbach belegte sie einen tollen fünften Platz.

Den krönenden Abschluss machte Laura Kampmann im Frauen-Einer. Am Samstag do-minierte sie in den Vorrennen schon die Konkurrenz und konnte ihre gute Leistung auch am Sonntag im Finale abrufen. Nach wenigen Schlägen schob sich Laura eine ganze Bootslänge vor ihre Gegnerinnen und konnte diesen Abstand bis ins Ziel halten. Ein klas-sischer Start-Ziel-Sieg. Sie holt die Goldmedaille und damit deutschen Meistertitel im Sprint nach Kupferdreh!

Lampionfahrt 2018

Wie in den Vorjahren beschließen Drachenboot- & Kanusportlern/innen die aktive Sommersaison mit einer gemeinsamen Lampionfahrt.  Alle Details dazu finden sich auf der Veranstaltungsseite.

Die Ruderriege fehlte in den vergangenen Jahren leider oftmals im Reigen der Wassersportler – vermutlich, weil die Ausfahrt im Dunkeln mit Ruderbooten nicht ganz so trivial ist. Doch sicherlich findet sich in einem der Drachenboote noch ausreichend Platz, sofern es interessierte Ruderer/innen gibt. Auch Gäste aus Nicht-Wassersportabteilungen sind herzlich willkommen, solange sie sicher schwimmen können.

Da der letzte Freitag im Oktober in diesem Jahr noch in den Herbstferien liegt, fällt der Termin dieses Jahr auf Halloween, d. h. auf den 31.10.2018. Der Vorteil ist, dass am Tag danach die Mehrheit frei hat und “Leuchtzeugs” Ende Oktober überall gut verfügbar ist 😉

Jeder sollte bitte für ordentlich “Leuchtwerk” an sich und im Boot sorgen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, außer dass es sich sicher am Boot befestigen lassen muss und ein sicheres Paddeln nicht gefährdet.

Im Anschluss steht das Seecafé Petry für das eine oder andere Getränk und einen herzhaften Eintopf zur Verfügung. Auf der Lampionfahrt-Seite steht eine Abfrage zur Rückmeldung bereit, damit die Gastronomie besser planen kann.

Boot-mit-LED-Ballons.jpg

Pressemitteilung 23.08.2018: TVK-Trainer Decker führt Frauen-Zweier zu WM-Silber

Kurzmeldung als PDF? Einfach diesen Link anklicken!

Frank Decker - Copyright © 2018: Christian Schwier

Frank Decker mit Sophia Krause & Kathrin Volk - Copyright © 2018: Detlef Seibt - Mein Ruderbild

TVK-Trainer Decker führt Frauen-Zweier zu WM-Silber
Erfolgstrainer der Kupferdreher Ruderriege landet seinen nächsten Coup

Essen, 23. August 2018 – Am 29. Juli 2018 wurden die Medaillen der U23-Weltmeisterschaften ausgefahren. Mit dabei war der Trainer der Ruderriege des Turnverein 1877 e.V. Essen-Kupferdreh, Frank Decker. Vom Deutschen Ruderverband (DRV) hatte er den Auftrag erhalten, den Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier zu formen und bei den Wettkämpfen zu betreuen. Bereits im Mai lud die U23-Bundestrainerin Bielig mit Trainer Decker am „Bundesstützpunkt Nachwuchs“ in Essen zu einem zentralen Trainingswochenende ein, um aus vier Ruderinnen einen schlagkräftigen Leichtgewichts-Doppelzweier zu bilden. Bei der Hügelregatta auf dem Baldeneysee in Essen konnte das frisch gebildete Boot mit Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport von 1895/1907 e.V.) und Kathrin Volk (Ruderclub Undine e.V. Radolfzell) dann bereits gegenüber der nationalen und internationalen Konkurrenz ein deutliches Zeichen setzen und einen ersten Sieg einfahren. Nach weiteren Siegen auf der Internationalen Regatta Ratzeburg und bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft U23 in Köln wurden die beiden Athletinnen Krause und Volk mit Trainer Decker vom DRV für die U23-Weltmeisterschaft nominiert.

Um den letzten Feinschliff für den Saisonhöhepunkt vorzunehmen, ging es ins Trainingslager an die Ruderakademie Ratzeburg. Am Ende stellte Decker fest: „Wir hatten am Ratzeburger See ideale Bedingungen – entsprechend entwickelten sich Training und Stimmung. In jeder Einheit habe ich gemerkt, wie viel Spaß die beiden Mädels in ihrem Zweier haben.“ Am 22. Juli fuhrt der DRV-Tross dann nach Posen an den Maltasee, wo vom 25. bis 29 Juli fast 900 Athleten aus 55 Nationen um die WM-Medaillen kämpfen sollten.

Die intensive Vorbereitung war wichtig. Dies zeigte bereits die Auslosung der Vorläufe des 19-Boote-Feldes, denn dem deutschen Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier bescherte sie einen der schwersten. Mit offensivem Rennangang versuchte das Team von Trainer Decker seine Startstärke auszuspielen, setze sich an die Spitze, um das 5-Boote-Feld der Verfolgerinnen zu kontrollieren. Aber Schweiz und Griechenland kämpften erbittert um die zweite Position, die den direkten Einzug ins Halbfinale bescherte. Dieser Zweikampf schloss die Lücke zu den führenden Deutschen, die nichts entgegnen konnten und beide ziehen lassen mussten. So war der zusätzliche Weg über den Hoffnungslauf erforderlich. Trainer Decker konstatierte: „Dieses Erlebnis war ein gewisser Schock. Der angedachte Erfolg, die Finalteilnahme mit Kampf um die Medaillen, war in weite Ferne geraten.“

Im Hoffnungslauf lautete die Aufgabe erneut, einen der ersten beiden Plätze zu erzielen. Wiederum führte das deutsche Boot die ersten 1.000 Meter, um am Ende mit einigem Vorsprung vor den USA den 2. Platz und den Einzug ins Halbfinale zu verteidigen. Trainer Decker sah sich in der Herausforderung bestätigt: „Wir müssen weiter an der taktischen Einstellung arbeiten!“

So sollte das Halbfinale erneut sehr spannend werden. Startschnell diesmal die Britinnen. Erst ab Rennmitte zogen die Deutschen an, um bei 1.500 Metern in einen Vierkampf um die drei Finalplätze einzutreten. Kopf-an-Kopf überquerten die ersten drei Boote innerhalb von 0,3 Sekunden die Ziellinie, wobei die Deutschen mit 14 Hundertstel Rückstand Zweiter waren. Damit waren sie im Finale. Bugfrau Katrin Volk stellte ausgepumpt, aber erleichtert fest: „Damit haben wir unser Mindestziel erstmal erreicht.“

Nach einem schnellen Start übernahm das Boot aus Großbritannien im Finale die Führung, dicht gefolgt von den Deutschen, Griechen und Italienern. Innerhalb von 2 Sekunden überquerten die ersten drei Boote die 1.000-m-Marke. Als Dritte gingen die Athletinnen von Trainer Frank Decker hinter den Italienerinnen und Britinnen auf die letzte Teilstrecke. Dort bewiesen erneut ihre Sprintqualitäten, schoben sich in einem spannenden Finish an den Britinnen vorbei – und gewannen schließlich Silber. Trainer Decker war fast genauso platt wie seine Schützlinge, führte aber überglücklich und cool aus: „Das Rennen lief total nach Plan. Wenn man zweimal merkt, man kommt mit dem einen Weg nicht auf dem Berg, dann muss man einen anderen Weg wählen. Die Rennverläufe glichen schon einer Achterbahnfahrt, es hätte alles passieren können. Aber die beiden waren heute wirklich gut drauf und haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“

Pressemitteilung 22.07.2018: TVK Ruderriege beendet Saisonfinale mit einem Medaillenregen

Kurzmeldung als PDF? Einfach diesen Link anklicken!

Laura Kampmann - Copyright © 2018: TVK 1877 e.V. Essen-Kupferdreh

TVK Ruderriege beendet Saisonfinale mit einem Medaillenregen
Kupferdreher Nachwuchs zeigt sich in überragender Form

Essen, 22. Juli 2018 – Zum Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften U23/19/17 in Köln und dem Bundeswettbewerb U15 in München zeigten sich die Kupferdreher Ruderinnen und Ruderer in überragender Form. Die jüngsten Ruderer/innen starteten in München auf der Olympiaregattastrecke von 1972 und vertraten dort das Land NRW – sehr erfolgreich! Fabian Weiler, Abteilungsleiter Rudern kommentierte stolz: „Wir freuen uns sehr, denn allein 10 der insgesamt 15 qualifizierten Essener/innen kommen aus unserer kleinen Talentschmiede in Kupferdreh.“ Die Freude am Ende des Wettbewerbs war sogar noch größer, denn alle 10 Jungs und Mädels kamen mit einer Medaille heim.

Den Anfang machte der gesteuerte Vierer der 12- und 13-jährigen Jungen. Hier zeigten Schlagmann Benedikt Waldheuer, Vitus Brasch, Lauris Antke, Felix Nitschke und Steuermann Max Dexling eine beeindruckende Leistung – zunächst auf der Langstrecke über 3.000 Meter. Dort wurden sie in ihrer Abteilung Zweiter und holten damit die Silbermedaille. Mit der fünft-schnellsten Zeit aller Boote sicherten sie sich gleichzeitig den Einzug ins A-Finale für das 1.000-Meter-Sprintrennen der schnellsten 6 Boote Deutschlands. Unglücklicherweise ließ der stark-böige Wind auf ihrer Bahn kein besseres Ergebnis als Platz 6 zu.

Die Mädchen der gleichen Altersklasse mit Schlagfrau Hannah Waldheuer, Julia Gatzki, Karolin und Julia Mersmann sowie Lars Wolters an den Steuerseilen konnten am Freitag auf der Langstrecke den dritten Platz erzielen und sicherten sich damit den Einzug ins B- Finale des Sprintrennens. Dort wurden am Sonntag nochmal alle Kräfte mobilisiert und in einem packenden Finale die Silbermedaille aus der Olympiaregattastrecke von München gefischt.

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 war Laura Kampmann das Maß aller Dinge. Sie sicherte sich im Frauen-Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Potsdam souverän die Silbermedaille und krönte den Tag mit einer Goldfahrt im Frauen-Doppelvierer mit ihren Partnerinnen aus Potsdam, Speyer und Trier. Auch wenn es zwischenzeitlich „nur“ nach Platz zwei aussah, setzte sich letztlich technisches Können vor Kraft durch und die vier Mädels siegten deutlich vor dem ersten national gebildeten Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes.

Obwohl die vorangegangenen Saisonleistungen auf eine wiederholte Weltmeisterschafts-teilnahme für Laura Kampmann hindeuteten, entschied das Bundestrainerteam leider anders und nominierte Laura nicht für die Weltmeisterschaften U23 in Poznan. Die Enttäuschung im TVK-Team war entsprechend groß. Doch als kleine „Wiedergutmachung“ erhält Laura die Chance, ihr Können bei der Europameisterschaft in Brest / Weißrussland im September zu zeigen – und sich gleichzeitig erneut für die Weltmeisterschaft 2019 anzubieten.

Eine weitere Finalteilnahme bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U19 erruderte sich Conrad Halle im Junioren Einer. Im Vorfeld der Jugendmeisterschaften durch Krankheit geschwächt, meisterte er durch einen souveränen Sieg im Vorlauf den Einzug ins Halbfinale. Dort sicherte er sich mit Platz drei den Einzug ins A-Finale, in dem er dann einen guten 6. Platz belegte.

Die jüngsten Teilnehmer der Ruderriege TVK, Josephine Lüttkenhorst und Antonia Hinze, starteten im Doppelzweier U16, genau wie ihre beiden männlichen Vereinskollegen Philipp Jesumann mit Felix Georgi. Allerdings sahen sich beide Boote mit einem übermächtigen Teilnehmerfeld konfrontiert und - Mädels wie Jungs - kamen über den sogenannten „Hoffnungslauf“ nicht hinaus.

„Jetzt geht es für alle in die wohlverdiente Sommerpause, um danach gut erholt in die Herbstsaison mit den Landesmeisterschaften und den Deutschen Sprintmeisterschaften zu starten“ gibt Fabian Weiler einen Ausblick auf die kommenden Wochen.

Pressemitteilung 10.07.2018: Ruderriege TVK stärkster Essener Verein

Kurzmeldung als PDF? Einfach diesen Link anklicken!

Copyright © 2018: TVK 1877 e.V. Essen-Kupferdreh

Ruderriege TVK stärkster Essener Verein

Landeswettbewerb (U15) auf der Ruhr bei Bochum/Witten am 09/.10. Juni 2018

Essen, 10. Juli 2018 – Endlich war er da, der Landeswettbewerb 2018 in Bochum/Witten. Nachdem sich die U15-Mannschaft der Ruderriege TVK Essen auf Regatten in Oberhausen, Bremen, Kettwig und in Kupferdreh der Konkurrenz gestellt, Bootsbesetzungen ausprobiert und getestet hatte, wurde es nun ernst. Schließlich ging es nicht nur um den Landessieg in NRW, sondern auch um Aufnahme in das Team der Ruderjugend NRW, das in drei Wochen auf der Olympiaregattastrecke in München-Oberschleißheim beim Bundeswettbewerb um den Bundessieg kämpft.

In 4 Bootsklassen trat der Rudernachwuchs des TVK in Bochum/Witten an den Start. Den Anfang macht Paul Hanke im Leichtgewichts Jungen-Einer 13 Jahre. Trotz eines Trainingsrückstandes konnte Paul den Einzug in das A-Finale schaffen, wo er leider den unglücklichen vierten Platz belegt und knapp am Siegerpodest vorbeifuhr.

Die beiden nächsten Rennen der Ruderriege waren die Vierer der 12/13-jährigen. Hier zeigte der neubesetzte Jungen-Vierer mit Schlagmann Benedikt Waldheuer, Vitus Brasch, Lauris Antke, Felix Nitschke und Steuermann Max Dexling eine beeindruckende Leistung auf der Langstrecke. Mit der schnellsten Zeit ließen sie die beiden favorisierten Boote aus Minden hinter sich. In den Zusatzwettbewerben wurde jeweils der 2. Platz erreicht, so dass man zum Start der 1.000 Meter in der Gesamtwertung knapp führte. Leider musste man hier das eine Mindener Boot ziehen lassen und wurde Zweiter. Philipp Böning, sportlicher Leiter der TVK-Ruderriege, kommentierte: „Mit dieser guten Leistung qualifizieren sich die 5 jungen Sportler für den Bundeswettbewerb in München. Das ist super, aber nun heißt es dranbleiben und bis dahin verstärkt noch Starts und hohe Schläge üben, damit auch auf der 1.000 Meter Strecke ein Sieg eingefahren werden kann.“

Der Mädchen-Vierer der gleichen Altersklasse mit Schlagfrau Hannah Waldheuer, Julia Gatzki, Karolin und Julia Mersmann und an den Steuerseilen Jona Peters tat es den Jungen gleich. Mit zwei ersten Plätzen beim Zusatzwettbewerb und zwei zweiten Plätzen bei der Lang- und Kurzstrecke sicherten sie sich den Vizelandesmeistertitel und die Aufnahme ins Team der Ruderjugend NRW.

Wie wichtig der Zusatzwettbewerb ist mussten Lars Wolters und Julius Kaim im Leichtgewichts Jungen Doppelzweier der 13/14-jährigen erfahren. Mit Platz 3 über die Langstrecke, zweimal Platz 6 im Zusatzwettbewerb, reichte es am Ende nur für das B Finale. Dieses B Finale wurde souverän gewonnen, so dass am Ende ein guter fünfter Platz erreicht wurde.

In Summe sind zehn Sportler und Sportlerinnen der Ruderriege TVK – die damit erfolgreichster Essener Verein ist – in die Mannschaft der Ruderjugend NRW berufen, um die Landesfarben beim Bundeswettbewerb zu vertreten. „Wir sind stolz auf unsere Jugendarbeit und derartige positive Bestärkung motiviert unser Trainerteam Susanne Powierski, Niklas Schmidt und Francis Kinda-Olinga noch zusätzlich. Ihnen obliegt es nun, an den letzen Feinheiten zu arbeiten, um auch in München, dem Austragungsort des Bundeswettbewerbs, erfolgreich zu sein“ fasst Philipp Böning am Ende des Tages zufrieden zusammen.

Kurzmeldung 17.02.2018: Ruder-Talentiade am 24. Februar

Kurzmeldung als PDF? Einfach diesen Link anklicken!

Zum 25. Mal heißt es im Februar „It’s Talentiade-Time!“

Die Organisatoren vom TVK 1877 e.V. erwarten 300 Sport-Talente in Kupferdreh

Essen, 30. Januar 2017 – Die Ruderriege des Turnverein 1877 e.V. Essen-Kupferdreh freut sich schon darauf, wenn sich die Ruder-Talente aus NRW am 18. Februar in der großen Sporthalle in unmittelbarer Nähe des Baldeneysees treffen. Nach der Eingangsveranstaltung im Herbst (in Waltrop) zeigt sich beim Termin in Essen, wer über den Winter mit seinem Nachwuchs am besten gearbeitet hat. Die Ergebnisse aus beiden Veranstaltungen werden dazu addiert und so die Gesamtsieger ermittelt.

Der "zweite Test" besteht aus zwölf allgemeinsportlichen Übungen, die über den Tag zu absolvieren sind. Dazu werden sich wieder, d.h. bereits zum 25. Mal, gut 300 bis zu 14-jährige Sportlerinnen und Sportler von über 20 Vereinen aus Nordrhein-Westfahlen anmelden. Für Sportler wie Organisatoren eine wahrlich gewaltige Herausforderung. Doch die Erfahrung zeigt - nach 7 Stunden Sport und Spaß wird der Vorsitzende der NRW-Ruderjugend (NWRJ), Christian Schlüter, jedem der erfolgreichen Talente, die es aufs "Treppchen" geschafft haben, gratuliert sowie die Urkunde und den "Sieger-Riggerschlüssel" überreicht haben.

Das Talentiade-Konzept des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes ist ganz im Sinne aktueller Nachwuchsförderungs-Diskussionen, die für eine Vielfalt satt einer frühen Spezialisierung plädieren. Sieger sind insofern alle Aktiven, denn ihre Trainer sind aufgerufen, ihren Schützlingen durch den Winter hindurch eine breite allgemeinsportliche Ausbildung zu vermitteln. Ob Hindernislauf im Abenteuer-Parcours, Pedalo-Fahren oder Medizinball-Stoßen: In den diversen Übungen werden die verschiedenen Bewegungsarten und quasi alle Muskelgruppen angesprochen. Dies ist nicht nur für eine gesunde und solide körperliche Entwicklung im Allgemeinen gut, sondern auch für eine gute Leistung im Ruderboot auf dem Wasser. Frank Decker, Trainer am Bundesstützpunkt Nachwuchs in Essen, ergänzt: „Die Talentiade ist mehr ein spielerischer Test denn ein Wettkampf auf Millimeter und hundertstel Sekunden. Trotzdem und das ist für alle Beteiligten von großer Bedeutung: Sie gibt einen guten Aufschluss über den Fitnessgrad und Sportlichkeit der einzelnen Kinder.“

Veranstaltungsdetails

Datum:                Samstag,18.02.2017

Uhrzeit:               10:00 – ca. 17:00 Uhr

Kosten:               freier Eintritt

Ort:                      Sporthalle Kupferdreh, Prinz-Friedrich-Str. 2, 45257 Essen

Kontakt:              Fabian Weiler, Vorsitzender der Ruderriege TVK Essen, E-Mail: rudern@tvk-essen.de

Weitere Infos:    www.tvk-essen.de bzw. www.talentiade.net