Am Samstag den 28. Februar fand in Oberhausen der erste Wettkampf der männlichen Landesliga im Gerätturnen statt. Mit am Start war auch eine unvollständige Vertretung des Turnverein 1877 e.V. Essen-Kupferdreh, bestehend aus vier Turnern. Die anderen fehlten aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Theaterprobe.
Bereits mit dem ersten Gerät begann ein spannender Dreikampf um die Plätze zwei bis vier. Zum Auftakt am Pauschenpferd zeigte sich Bonn-Röttgen leicht besser, die anderen Mannschaften starteten am Boden und man musste sich in Kupferdreh zunächst mit dem letzten Platz zufrieden geben. Das änderte sich allerdings direkt nach den Ringen. Hier zeigte das Team vom Baldeneysee eine starke Leistung, die am Ende sogar die beste der Liga sein sollte. So konnte man den Rückstand auf Röttgen verringern und Simmerath sogar überholen, die ein sehr störrisches Pferd vorfanden. Am dritten Gerät dem Sprung tat sich in der Tabelle nicht viel.
Das sollte sich dann am Barren ändern. Hier erlebten die Turner aus Kupferdreh keinen guten Durchgang und verloren am Ende acht Punkte auf Bonn-Röttgen und noch mehr auf die Konkurrenz aus Simmerath. Der Wettkampf schien gelaufen. In der vorletzten Disziplin, dem Reck, zeigte man wieder starke Leistungen und turnte sich auf unter drei Punkte an die Konkurrenz. Somit sollte sich alles am letzten Gerät, dem Boden entscheiden. Wohl wissend dass man hier der Bonner Konkurrenz überlegen war, musste der Erfolg allerdings hoch genug ausfallen, um vorbeizuziehen. Mit den am Ende schwierigeren und sauberen Vorträgen gelang dies dann auch. So schob sich das Team auf den dritten Platz hinter Simmerath.
In Summe zog Trainer Michael Alfermann, der die meisten Punkte aller Starter in der Liga sammelte, ein positives Fazit: „Auch wenn heute noch nicht alles ganz rund lief und wir auch nicht vollständig waren war der Einstand mit Platz 3 doch ganz gut. Jetzt heißt es noch die Fehler abzustellen.“ Allzu viel Zeit bleibt der Truppe dazu allerdings nicht, denn bereits nächste Samstag geht es bei Hansa Simmerath in der Eifel in die zweite Runde.


