63. Essen-Kupferdreher Sprint-Regatta und 43. Jungen- und Mädchen-Regatta am 26. Mai 2016

"Achtung - Los! ... mit wuchtigen Schlägen geht es über die kurze Sprintdistanz.
Alle Bilder: Andreas Zabel

 

"Der beste Tag der Woche - mindestens!" - Sport, Wetter und Stimmung „1a“

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„Es hat mir auch dieses Jahr wieder riesen Spaß gemacht, auch wenn es erneut sehr anstrengend war!“ – gut gewählte Worte von Regattaleiter Hanno Sewald, denn damit sprach er nicht nur sich selbst aus dem Herzen, sondern ebenso vielen teilnehmenden Sportlern – und den hoch engagierten Helfern des TVK. Nicht zuletzt deshalb, weil 15 der fittesten Helfer zum Abschluss de Regatta selbst ins Boot stiegen und im Rahmen des „Helfer-Verlosungs-Vierers“ noch die Besten unter sich kürten und mit Gig-Vierern mit Steuermann die 450-Meter-Strecke hinunter donnerten.

Dabei hatte der Tag schon früh morgens um 6 Uhr mit dem Wecker klingeln begonnen. Um 7 Uhr trafen die ersten ein, um den Feinschliff zu organisieren, so dass ab 9:30 Uhr die in Summe 320 Boote mit 550 Rollsitzen auf die Strecke geschickt werden konnten. Nebenher lief auch noch ein Ruder-Slalom für die 10 bis 14 Jährigen unter der alten Eisenbahnbrücke am Rande des Hauptgeschehenes.

Das Hauptgeschehen war der Regattaplatz mit Grill und Getränkestand. Hier füllte es sich im Laufe des Tages schon ziemlich, denn neben den Sportlern trafen sich hier auch Zuschauer und „Ehemalige“. Bei strahlendem Sonnenschein wir der TVK quasi zu Flaniermeile des Rudersports. Genau diese Atmosphäre macht das Geschehen so einmalig.

Auch wenn in diesem Jahr die „Bundesliga-Achter“ nicht mit aufliefen, weil just am Folgewochenende ein Hauptrennen in Frankfurt anstand, so wurde doch toller Sport geboten. Gerade die kurze Sprintdistanz bietet enge Rennen, die oft erst auf den letzten (Zenti-) Metern vor den Augen der Zuschauer entschieden werden.

So etwa beim abschließenden "Harald-Freitag-Gedächtnis-Achter" - bei dem 4 Achter gegeneinander antraten. In diesem Jahr konnte der TVK endlich mal wieder den Pokal für sich sichern. Sogar mit zwei Booten war man angetreten, wobei überraschend die "Trainingsmannschaft" sich gegenüber den favorisierten "Meisterschaftsruderern" durchsetzen konnte (s. Bild unten).

„Im Jahr 3 der neuen Zeitrechnung – in 2012 und 2013 war die Regatta ausgefallen – füllen sich die Starterfelder wieder und die ‚Fronleichnams-Regatta‘ ist auf einem guten Weg sich als alternatives Event im Kalender der klassischen 2000-Meter-Regatten zu etablieren“ freut sich Regattaleiter Sewald. „Auch wenn ich im nächsten Jahr wegen Liebe und Beruf nach Dresden umgesiedelt sein werde, setze ich gerne meinen Jahresurlaub ein, um diesen Spaß aufzusetzen.“

TVK-Jugendleiter und Chef-Organisator der Schiedsrichter dieser Regatta, Christian Jäckel, denkt sogar schon weiter: „Mit dieser Ausführungsqualität können wir uns auch wieder um die Ausrichtung der Deutschen Sprintmeisterschaften bewerben – schließlich wurde diese Veranstaltung vor 20 Jahren hier in Essen-Kupferdreh ‚geboren‘.“

Na denn – Sportler, Freund des Rudersports und Zuschauer wird es auf jeden Fall sehr freuen!

Dr. Michael Evers