TVK-Sprintregatta am Fronleichnamstag (19. Juni) erfolgreich wiederbelebt!

Die Ergebnisse der 61. Kupferdreher Sprint-Regatta stehen hier zum Download im pdf-Format bereit.

61. Kupferdreher Sprint-Regatta (DRV Regatta)

41. Jungen- und Mädchenregatta

Bilder zur Regatta - Teil 1 (hier klicken) - Teil 2 (hier klicken)

 

600 Ruderer in 300 Booten absolvieren Regatta mit perfekten Bedingungen, tollem Rahmenprogramm unter den Augen vieler Zuschauer

Als ob es nie die 2-jährige Regattapause gegeben hätte – so perfekt verlief der Neustart der traditionellen Kupferdreher Sprintregatta am Fronleichnamstag. Entsprechend kommentierte Abteilungsleiter Dr. Michael Evers noch am Regattaabend: „Das hätte ich nicht gedacht, dass alles so reibungslos abläuft. Dabei haben wir das Team und die Technik gewechselt. Regattaleiter Hanno Sewald hat einen super Job gemacht. Einen riesen Dank – auch an die ca. 80 Helfer!“

Eine 2-jährige Regattapause ist nicht selten der Tod eines solchen Events. Doch das neue Team um Regattaleiter Sewald hatte sich aufgemacht, diese schon 60 Mal durchgeführte Ruderregatta wieder mit Leben zu füllen. „Zwar liegt die Regatta auf einem Donnerstag und nicht-bundeseinheitlichen Feiertag keineswegs üblich bzw. optimal für jeden Sportler und Trainer, aber da wir auf Leistungs-, Breiten- und Nachwuchssportler abzielen, treffen wir eine Nachfrage, die bei uns sehr gut bedient wird.“

Hinzu kommt die bunte Mischung aus hochkarätigen Sportbedingungen und unterhaltsamen Rahmenprogramm, welches stets viele Zuschauer aus der Region anlockt und den Regattaplatz zum Nachtmittag hin stark auffüllt. Stegordner Jochen Menzel weis zu berichten: „Dieses Gewirr von an- und ablegenden Booten, Sportlern, Zuschauern und Ruderplätten ist zum Teil Stress pur. Aber die Ruhe darf man nicht hier verlieren!“ Die Stadt Essen hatte ihre Startbrücke auf dem Wasser vor der Kampmannbrücke montiert und die Regattabahn mit Bojenketten abgesteckt. Regattaablauf und Zeitnahme waren Computer- und Software-technisch auf dem neuesten Stand.

Besondere Highlights waren gegen Mittag zum einen die Rennen mit so genannten Classic-Booten, d.h. in renovierten, historischen Ruderbooten. Hauptinitiator ist der Classic Boot Club e.V. aus Mülheim a.d.R., seine Boote, die in Kürze in einem Museum ausgestellt werden, mitbrachte.

Zum anderen spielte die Band "Men of the Match" auf, die sich spontan entschlossen hatte, dem jüngsten Hilfe- bzw. Spendenaufruf der Ruderriege des TVK Folge zu leisten, indem sie musikalisch an die im Pfingststurm beschädigten Boote des TVK erinnerten.

Leadsänger Philipp Böning: „Ein heftiger Schaden! Ich bin selbst ehemaliger Ruderer und wollte hier unbedingt helfen. Daher singe ich für die Unterstützung der WM-Kandidaten des TVK Laura Kampmann und Dominik Drüke, damit diese auch in der nächsten Saison wieder wettkampffähige Boote haben!“

Im abschließenden Harald-Freitag-Gedächtnis-Achter dominierte das Boot aus Leverkusen die Kupferdreher-Mannschaft – wohl auch dadurch bedingt, dass es sich um die Recken der Ruder-Bundesliga handelte, die kurz vor ihrem großen Regattawochenende in Dortmund auf dem Phönixsee hier in Essen noch schnell ein Trainingsrennen absolvieren wollten.

Regattaleiter Sewald schielte derweil schon auf 2015 und versprach: „Wir haben gezeigt, dass wir die Kapazitäten für noch mehr Boote und Rennen haben; dies wollen wir in 2015 entsprechend nutzen und uns verstärkt auch für die Masters- und Bundesliga-Ruderer interessant macht.“

Bis nachts um zwölf Uhr wurde noch am Vereinsgelände aufgeräumt – vor allem rund um den Grill und den Bierwagen ;-)

ME