23.06.17

64. Kupferdreher Sprint-Ruderregatta am Fronleichnamstag 2017

 

Sport, Wetter und Stimmung „1a“ bei 64. Sprint-Regatta in E-Kupferdreh

 

„Tolles Wetter, spannende Rennen und eine großartige Atmosphäre“, so fasst Regattaleiter Hanno Sewald die 64. Fronleichnamsregatta am TVK zusammen und bedankt sich herzlich bei allen Aktiven, Helfern und Offiziellen, die auch in diesem Jahr durch eine hervorragende Leistung zum Gelingen der Regatta beigetragen haben. Knapp 600 Aktive in über 300 Booten gingen am Fronleichnamstag auf die 400-Meter-Sprintdistanz am oberen Baldeneysee und kämpften in durchweg spannenden Rennen um den Sieg.

Pünktlich um 9:30 Uhr schickte Schiedsrichter-Obmann Christian Jäckel vom TVK mit seinem Team aus erfahrenen DRV-Schiedsrichtern die ersten Kinderrennen auf die Strecke. Viele der 10 bis 14 Jährigen sammelten daraufhin ihre ersten Sprinterfahrungen in den schmalen Rennbooten und einige landeten beim Absolvieren des anspruchsvollen Ruder-Slaloms sogar im Wasser. Kein Problem für die Kids, die für solche Fälle gut ausgebildet sind und bei knapp 30 Grad mit strahlendem Sonnenschein!

Weiter ging es mit einer bunten Mischung aus Rennen aller Alters- und Leistungsklassen, die wie in jedem Jahr den Charme der Veranstaltung ausmachen. In der Zwischenzeit füllte sich der Bootsplatz mit Zuschauern und die Helfer an den verschiedenen Verpflegungsstationen hatten alle Hände voll zu tun.

Durch den Sportvorsitzenden der Ruderriege TVK Dominik Drüke wurde vor der Mittagspause kurzerhand ein zusätzliches Mix-Doppelzweier-Rennen angesetzt. Obwohl dieser alle Register zog und das zuvor zugeloste Bootsmaterial im letzten Moment getauscht wurde, mussten sich Dominik und seine gute Freundin Maike Rosenberger den technisch sauberen und wuchtigen Schlägen der stellvertretenden Jugendwärtin Julia Kovacs in Kombination mit dem Vorsitzenden Fabian Weiler geschlagen geben. Eine Revanche im nächsten Jahr ist mehr als wahrscheinlich.

Das absolute Highlight ist wie jedes Jahr der Männer-Achter. In diesem Jahr wurden alle Bahnen durch zwei Boote vom Ruderklub am Baldeneysee, dem RTHC Bayer Leverkusen und der Heimmannschaft der Ruderriege TVK besetzt. Das Rennen, dass den Baldeneysee endgültig zum Kochen brachte, konnte der RTHC knapp für sich entscheiden und verewigt sich somit erneut auf dem Harald-Freitag-Gedächtnispokal . Viel länger hätten sich die Achterruderer auf der Strecke auch nicht Zeit lassen dürfen, denn es waren gerade alle vier Boote an Land, da zuckten die ersten Blitze über den Himmel und signalisierten in spektakulärer Weise das Ende der Regatta. Das Helferrennen musste leider abgesagt werden, aber dafür trafen sich Ehemalige, Aktive und Helfer in geselliger Runde am Bierstand und ließen den Abend gemütlich bis in die späten Abendstunden ausklingen. Rundum eine gelungende Regatta, auf deren Wiederholung sich im Jahr 2018 alle Beteiligten freuen können.