Attention…..Goooo! und Regen… Marsch.
8. Drachenbootregatta am TVK 1877
Nach umfangreichen Vorbereitungsmassnahmen, die eigentlich nur im strömenden Regen stattgefunden haben, konnte dann am Samstag, 28.08.2010 pünktlich um 10:00 Uhr mit dem markigen Kommando: Attention….Goooo !! der 1. Start zur 8. Drachenbootregatta am TVK 1877 in Essen-Kupferdreh erfolgen.
20 Mannschaften mit jeweils 20 Paddlern, einem Trommler und einem Steuermann, bunt gewürfelt aus Firmen, Vereinen und Freizeittruppen tauchten ihre Paddel tief ins Wasser und versuchten somit Ihre Gegner hinter sich zu lassen. Über 3 Zeitläufe, bei denen jeweils 4 Boote gegeneinander fuhren, wurden dann die Finalläufe ermittelt. So kämpften dann im grossen Finale des „ Peli- Cup „ die Mannschaften der „ Eisvögel“ gegen die „ Kokser“, die „Dahl`sen Dragons“ und die „ RWE-Energiebündel“. Die Mannschaft der „Eisvögel“ konnte dann in einer Zeit von 00:58,9 Minuten und damit auch der Tagesbestzeit, das Rennen für sich entscheiden und liessen, allerdings nur knapp, die „Kokser“, „ Dahl`sen Dragons“ und „RWE- Energiebündel“ hinter sich.
Das kleine Finale um den „ Baldeneysee-Cup“ enschieden die „ Kassenknüller“ vor den „Swecon Elchköppen“, „ Aspaltpiraten“ und den „ Dragenboat Pirates „
Der Regattaleiter und Abteilungsleiter der Drachenbootabteilung, Manfred Brüner, freute sich über den reibungslosen Ablauf der Regatta, war allerdings meist damit beschäftigt, den Himmel im Auge zu behalten und sich mit Petrus über die Wetterverhältnisse zu verständigen.
Zum Abschluss der Regatta an diesem Tage, wurde mit den 8. schnellsten Mannschaften noch um den Wanderpokal der „ Kupferdreher-Meile-1877 „ gekämpft. 8 Boote, aufgereiht wie auf einer Perlenschnur, starteten im 10 Sekunden Takt und fuhren im Verlauf dieser Langstrecke einen Parcour, der um 3 Wenden ging. In einer dieser Wenden kenterte dann allerdings auch eine Mannschaft, da sie die Wende zu eng nahm. Dank der schnellen Eingreiftruppe des DLRG, konnte die Vollzähligkeit der Mannschaft schnellstens ermittelt werden und nach Bergung der Mannschaft, des Bootes und der Paddel war auch wieder alles gut.
Die Siegermannschaft dieses Wanderpokals waren, wie auch im letzten Jahr, die Titelverteidiger, die „ Green Dragons“ vom TVK 1877. Sie liessen mit ca. 17 Sekunden die „Eisvögel“ und weiter folgende Mannschaften hinter sich.
In den Pausen zu den Rennläufen unterhielten die „Gold Flames Cheerleader“ aus Gelsenkirchen kommend, mit ihren akrobatischen Einlagen, Mannschaften und Publikum.
„Papa Clowni „ indes, nahm sich der kleinsten Nachwuchspaddler an und unterhielt diese mit Märchen und bunter Malerei.
Der zweite Tag begann im Regen und Petrus liess sich dann auch auf keinen Deal mehr mit dem Regattaleiter ein. Er machte so mit einem 30 minütigen Abstand auf sich aufmerksam. Er sagte sich wohl, wenn Wassersport, dann auch richtig von oben.
Nun, die 23 gemeldeten Teams an diesem Tage, die weitest angereiste Mannschaft kam aus Beverungen, liessen sich nicht beirren, bauten ihre Pavillons und Biertischgarnituren auf und waren ganz auf die Rennverläufe fixiert.
Auch hier wurden wieder Rennen um 2 Pokale gestartet. Der „TVK-Cup“ für die langsameren Mannschaften und der „ Salsa-Casino-Cup“ für die schnelleren. Diesen Cup, gestiftet von Pedro aus dem Salsa-Casino aus Rüttenscheid, gewannen dann die „ Drachenreiter“ in einer Zeit von 1:001,8 Minuten vor den „ Emscher-Lippe Dragons“, den“Greenhorns, und den „ Duisburg Dolphins“. Alle Mannschaften kamen innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie. Dieser Finallauf war dann auch sehr packend.
Das kleine Finale, dem „TVK-Cup“, entschieden dann die „Lohmann Steel Dragons“ vor den „Kaipiranhas“, den „Kart-Dragons“ und dem „Team Tünkers „ für sich.
Auch an diesem Tage wurde zum Schluss der Wanderpokal um die „ Kupferdreher-Meile-1877“ ausgetragen. Diesen Pokal holten sich erstmalig die „ Greenhorns „ vom TVK 1877.
Beide Wanderpokale bleiben somit bis zum nächsten Mal in den Händen des TVK 1877.
Auf der Siegerehrung bedankte sich Manfred Brüner für all seine fleissigen Helfer aus den eigenen Reihen, dem DLRG und dem DRK.
Alle Mannschaften versprachen ihm, im nächsten Jahr und dann unter hoffentlich anderen Witterungsbedingungen, wiederzukommen.
Trotz der widrigen Wetterverhältnisse herrschte aber an beiden Tagen eine ausgelassene Stimmung unter den Mannschaften und es wurden viele Kontakte geknüpft.
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