TVK beim welthöchsten Drachenboot-Rennen erfolgreich
Beim weltweit höchsten Drachenbootrennen St. Jakob im Defereggental Osttirol durften am 11.07.2009 auf 2016 Meter Höhe die Sportler des TVK nicht fehlen. Yvonne Glieneke, die letztes Jahr schon die Teilnahme an der Vogalonga in Venedig auf die Beine gestellt hatte, organisierte für diesen Event wieder eine Drachenbootmannschaft aus ganz Deutschland.
11 Sportler des TVK’s unterstützten dieses Boot. Ulrich Kalkhofer, Stefan Bergfried, Connie Strietzel, Andre Strietzel, Tina Fischer, Caroline Fischer, Jan Schwarze, Doreen Wagner, Katharina und Maik Kuisat, sowie Yvonne Glieneke. Der Rest der Mannschaft wurde von der DJK Ruhrwacht, Kanugilde und HKC Hannover gestellt.
Abfahrt war bereits am 09.07.2009. Denn am Freitagmorgen sollten die erfahrenen Drachenbootpaddler mal ein anderes Boot besteigen. Es wurde vom Veranstalter eine Raftingtour organisiert. Fast alle aus dem Team hatten noch keine Rafting Erfahrung.
Als erstes musste man einen Klippensprung absolvieren. Man kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass der Sprung in den Fluss die kälteste Erfahrung war, die diese Mannschaft je machen durfte. Aber danach wurde es im Neoprenanzug schnell warm und der Fluss wurde mit insgesamt 6 Booten gestürmt. Während der schnellen Fahrt wurden Boote geentert und Paddler (bevorzugt die Frauen) aus anderen Booten geklaut. Der Raftingveranstalter musste nach der Tour erstmal einen großen Lob an alle richten: „Ich habe noch nie so viele Paddler gesehen, die in einem Rhythmus gepaddelt sind!“
Tja er hatte es auch noch nie mit Drachenbootpaddler zutun gehabt.
Nachmittags ging es dann zum Training auf den Obersee auf 2016 Meter Höhe. Die Mannschaft musste vor Ort mit einem eisigen Wind kämpfen und auch die Höhe machte einige zu schaffen. Somit war die Trainingseinheit nicht länger als nötig. Denn man musste ja noch genug Puste für die Eröffnungsfeier haben.
Diese begann um 20 Uhr und die Ruhrflammen gaben ab erster Minute alles!
Zur Verköstigung gab es die weltbesten Brathendl!
Ein Genuss pur.
Samstag war optimalstes Regattawetter, Sonne pur. Wobei morgens noch 2 Grad auf dem Staller Sattler gemessen wurden. Der erste Start war dann auch sofort ein wahrer Kampf. Ruhrflammen, Steeldragons aus Brandenburg und die Paten aus Mülheim mussten sofort gegeneinander fahren. Somit war sofort klar, wer die heißen Favoriten waren. Die Steeldragons.
Aber die Ruhrflammen gaben nicht auf und konnten im zweiten Rennen die Zeit gut machen und fuhren dann im Finale wieder gegen die Steeldragons und den Nikolaus und Krampusverein aus St. Jakob. Und hier war es ein Kopf an Kopf Rennen. Mit nur 3 zehntel Vorsprüngen zu den Steeldragons fuhren die Ruhrflammen den Sieg nach Hause.
Zur Siegesfeier gab es gleich 2 Pokale und das Startgeld für nächstes Jahr!
St. Jakob hat das Herz der Ruhrflammen und die Ruhrflammen die Herzen der St. Jakobler erobert!
Wer nächstes Jahr mit den Ruhrflammen in Zürich starten möchte, meldet sich bitte über die Geschäftsstelle des TVK bei Yvonne Glieneke an.


